Hufpflege

 

Die Ausbildung habe ich bei der Ebeta im Allgäu gemacht und im April 2004 mit der Prüfung durch die Gesellschaft der Huf- und Klauenpfleger als Hufpfleger abgeschlossen.

 

Ich teile die Auffassung, dass ein Hufschutz nur dann erforderlich ist, wenn der Hufabrieb größer ist als das Wachstum. Sicher gibt es einige Vierbeiner, die aufgrund von groben Fehlstellungen oder Hufkrankheiten Korrektur- oder Linderungsbeschläge benötigen, dies sollte aber auch individuell geprüft werden.

 

Unsere Pferde laufen alle barfuß, lediglich bei längeren Ausritten oder auf Distanzritten tragen sie einen temporären Hufschutz. So bleiben die Grundfunktionen der Hufkapsel erhalten und die gegenseitige Verletzungsgefahr wird bei Gruppen- oder Offenstallhaltung reduziert.

 

Im Moment nutzen wir Floating Boots, aber auch Easyboot Old und New Macs, Scoot Boots, Renegades sowie Turf Kings. Das Hufschuhfeld ist echt vielfältig, ein Schuh muss viele Anforderungen erfüllen, Passgenauigkeit, Geländegängigkeit, Handhabung usw., daher kann ich aufgrund des individuellen Laufverhalten nicht pauschal ein Modell empfehlen, in der Regel lässt sich aber gemeinsam eins finden.

 

Bei der Hufbearbeitung lege ich Wert auf das Gangbild des Pferdes und orientiere mich vorrangig an dem Prinzip der planen Fußung. Dazu bearbeite ich die Hornkapsel mit der Raspel nicht nur am Tragrand sondern bei Bedarf auch von außen an den Hufwänden, um gestreckte Wandverläufe herzustellen. Zudem hat das Pferd bei dieser Methode die Möglichkeit, die unterschiedlich belasteten Hufwände durch entsprechender Be- und Entlastung selbst besser in Form zu halten, „wegschwimmende“ Wände werden reduziert. Diese Maßnahmen stabilisieren die Hufe.

 

Für die normale Hufbearbeitung berechne ich zwischen 35€ und 60€ pro Pferd.  Ab Juli bin ich in Moormerland zuhause und freue mich über Anfragen aus Ostfriesland

Termin gewünscht? 0170 1023841